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Pressemitteilung
 

 
 

01.09.2016

Bezirksregierung Düsseldorf und Stadt Essen informierten über Eschentriebsterben

In einem gemeinsamen Termin informierten am Dienstag um 12 Uhr am Gußmannplatz in Essen die Bezirksregierung Düsseldorf und die Stadt Essen die Presse über die im kommenden Herbst und Winter bevorstehenden Baumarbeiten wegen des Eschentriebsterbens.

Die Arbeiten an den Bäumen werden nötig, da von den befallenen Bäumen eine Gefahr für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer an und auf der Ruhr ausgeht. Die Bezirksregierung Düsseldorf bemüht sich, möglichst viel Baumsubstanz zu erhalten. Der Schutz von Menschen steht aber immer an erster Stelle.

Sowohl die Bezirksregierung Düsseldorf als auch die Stadt Essen führen ab Oktober die notwendigen Baumrückschnitte und -fällungen durch. Dabei ist die die Bezirksregierung für die Arbeiten entlang der Ruhr zuständig, die Stadt Essen ist verantwortlich für die Verkehrssicherungsmaßnahmen im städtischen Bereich. Während stark befallene Bäume aus Sicherheitsgründen  noch in diesem Herbst und Winter gefällt werden müssen, genügt bei leichterem Befall zunächst ein Kronenrückschnitt. In Zusammenarbeit mit der Unteren Landschaftsbehörde und einem Förster wurden die Betroffenen Eschen im Vorfeld identifiziert und gekennzeichnet. Dabei erfolgte auch die Untersuchung und Berücksichtigung von Brut- und Nisthöhlen.

Das Eschentriebsterben geht auf einen aus Asien wahrscheinlich über Blätter eingeschleppten Pilz zurück, der sich über die Luft verbreitet und inzwischen Eschen flächendeckend in Nord- und Mitteleuropa befällt. Die befallenen Bäume sterben zumeist über einen Zeitraum von mehreren Jahren langsam ab. Der Befall ist unter anderem an hohem Laubverlust zu erkennen. Ein wirksames Gegenmittel gibt es nicht. Es gibt aber einzelne Eschen, die ganz oder teilweise resistent gegen den Pilz sind.


Weiterführende Links:

Waldzustandsbericht 2015 (Herausgeber: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW)