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Pressemitteilung
 

 
 

04.10.2016

Anne Lütkes überreicht Förderbescheid i.H.v. 1,25 Mio. Euro für städtebauliche Entwicklung in Moers-Meerbeck

Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat heute dem Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer einen Förderbescheid i.H.v. 1.258.014 Euro für das Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt“ überreicht. Mit diesen Mitteln soll der Stadtteil Meerbeck aufgewertet werden. 

„Ich begrüße den querschnittsorientierten Ansatz für Meerbeck.“, so Lütkes heute in Moers. „Bauliche und städtebauliche Maßnahmen werden mit sozialintegrativen Projekten und Angeboten zur Beschäftigungsförderung verknüpft und ermöglichen so eine bessere Sozialstruktur und Integration in diesem Stadtteil.“ 

Die Stadt Moers hatte sich mit dem Integrierten Handlungskonzept „Neu: Meerbeck – Stadtteil der Vielfalt“ für eine Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm 2016 beworben. Im Frühjahr 2016 hat die Interministerielle Arbeitsgruppe bei ihrer Beratung eine Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt“ empfohlen, so dass die Stadt nun für den Stadtteil Meerbeck erstmals Mittel aus diesem Programm erhält. 

Das Integrierte Handlungskonzept umfasst ein Maßnahmenbündel mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von insgesamt 18,11 Mio. Euro und einer Gesamtfördererwartung von rund 14,5 Mio. Euro. 

 „Ich freue mich sehr über die Förderung des Landes, insbesondere, weil es auch eine Anerkennung für die Arbeit vieler Akteure vor Ort ist“, sagte Bürgermeister Christoph Fleischhauer beim Besuch der Regierungspräsidentin. „Mit der Unterstützung können wir künftig den Stadtteil auf verschiedenen Ebenen neu gestalten.“ 

Mit dem heute überreichten Zuwendungsbescheid wird u.a. die Erarbeitung eines Gutachtens und die Erstellung einer Gestaltungsfibel zur Bergarbeitersiedlung bewilligt, ein Verfügungsfond und das Stadtteilmanagement finanziert und die Umgestaltung des Spielplatzes Römerstr./ Kirschenallee ermöglicht. 

Die Stadt bewirbt sich mit dem Integrierten Handlungskonzept ebenfalls um EU-Mittel im Rahmen des Aufrufs  "Starke Quartiere - starke Menschen".