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Pressemitteilung
 

 
 

19.10.2016

Betuwe: Erörterung zum Ausbau des Abschnitts 3.2 Rees beginnt am Montag, 24.10.2016, ab 10:00 Uhr in Rees

Ab dem 24.10.2016, 10:00 Uhr findet die Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen im Planfeststellungsverfahren für die Betuwe-Linie,  Abschnitt 3.2 Rees statt. Der Termin wird im Bürgerhaus Rees, Markt 1, 46459 Rees durchgeführt. 

Der Termin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind die Deutsche Bahn  als Vorhabenträgerin, die Stadt Rees, Vertreterinnen und Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwenderinnen und Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreterinnen und Vertreter oder Bevollmächtigten. 

Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung wird eine Eingangskontrolle erfolgen. In diesem Zusammenhang wird ein amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) benötigt. 

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt Nr. 40 für den Regierungsbezirk Düsseldorf vom 06.10.2016.  

Hier können Sie die geplante Tagesordnung einsehen.

Die DB Netz AG hat für das o.a. Bauvorhaben beim Eisenbahnbundesamt (EBA) die Durchführung des  Planfeststellungsverfahrens beantragt. 

Im Rahmen des Ausbauprojekts ist das neue dritte Gleis in Blickrichtung Emmerich südlich der heutigen Gleise geplant. Lediglich zum Schutz der „Aspeler Landwehr“ wird das Gleis für etwa 400 Meter auf die nördliche Seite verlegt. Im Ortsbereich von Empel und Millingen werden alle drei Gleise neu gebaut sowie ein zusätzliches Überholgleis errichtet.

Im PFA 3.2 ist im Zuge des Ausbaus vorgesehen, alle noch vorhandenen Bahnübergänge zu beseitigen und überwiegend durch neue Bauwerke zu ersetzen. Dies soll in Form von Straßenüberführungen, die den Straßenverkehr über die Eisenbahntrasse leiten, Eisenbahnüberführungen, bei denen der Straßenverkehr unter der Eisenbahn hindurch verläuft und Eisenbahnüberführungen für den Fußgänger- und Radverkehr  zur Unterquerung der Eisenbahnstrecke geschehen. Die bereits bestehenden Eisenbahnüberführungen „Laackhäuser Landwehr“ und „Millinger Landwehr“, die heute schon die Gewässer unter der Eisenbahn hindurchführen, werden für das dritte Gleis erweitert. 

Am Bahnhof Empel-Rees werden zwei neue Außenbahnsteige sowie ein neuer Mittelbahnsteig errichtet. Die neuen Bahnsteige weisen eine Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante auf, wodurch ein bequemer Einstieg ermöglicht wird. Die neuen Außenbahnsteige sind über barrierefreie Rampen sowie Treppenanlagen und der Mittelbahnsteig über Treppen und einen Aufzug erreichbar. Auch am Haltepunkt Millingen werden beide Bahnsteige barrierefrei neu gebaut. Der Bahnsteig auf der Nordseite wird rund 150 Meter und der Bahnsteig auf der Südseite etwa 90 Meter in Richtung Emmerich verlegt. 

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist innerhalb des Verfahrens für die Durchführung des Anhörungsverfahrens zuständig. Den nächsten Schritt stellt hierbei der Erörterungstermin dar. Sinn und Zweck dieses Termins ist, neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben, die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.