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Pressemitteilung
 

 
 

26.10.2016

Regierungspräsidentin überreicht Förderbescheid an den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat heute einen Förderbescheid über knapp 1,2 Millionen Euro (1.193.636 Euro) an den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Frank Meyer, übergeben. Der freute sich über die Unterstützung aus Düsseldorf: „Die geförderten Maßnahmen sind für Krefeld ein herausragend wichtiger Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung. Als wachsende Kommune gewinnt der Stadtumbauprozess für uns sogar noch weiter an Bedeutung."

Die Mittel werden für folgende Projekte bewilligt:

  • Die Umgestaltung des Evangelischen Kirchplatzes, die Komplettsanierung des Kinderspielplatzes Südwall  und die Neugestaltung der Grünanlagen innerhalb des Wallvierecks (im Rahmen der barrierefreien Umgestaltung von Plätzen und Spielplätzen).
  • Die Fortführung des Quartiersmanagements, um private Initiativen  zu unterstützen, die sich um den Abbau aktueller Leerstände bemühen.
  • Die Beauftragung der „Kulturhistorischen Analyse der Vier Wälle“. Hierdurch sollen Neubauvorhaben in ein Gesamtkonzept auf historischer Grundlage eingebettet werden.
  • Moderationsverfahren und eine Entwurfswerkstatt zur Umgestaltung der Lewerentzstraße.

Im Jahr 2006 wurde die Stadt Krefeld in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau  West“ aufgenommen, um den Ladenleerständen in der Innenstadt, der mangelnden Instandhaltung von Gebäuden, städtebaulichen Missständen und  Mängeln im Stadtbild zu begegnen.

Der 2008 fertig gestellte Willy-Göldenbachs-Platz ist hier als „Starterprojekt“ zu nennen: Mit Hilfe von Städtebaufördermitteln ist hier ein attraktiver Anwohnerplatz mit hoher Aufenthaltsqualität entstanden.

Darüber hinaus hatte die Stadt bereits Mitte August einen Zuwendungsbescheid mit einer Fördersumme von 56.000 Euro zur Erstellung eines integrierten Handlungskonzeptes für einen Bereich des Stadtzentrums Uerdingen erhalten. Bei der Übergabe des neuen Förderbescheides hatte die Regierungspräsidentin nun Gelegenheit, sich selbst vom Geschehen im Uerdinger Stadtkern ein Bild zu verschaffen.

Der Gesamtkostenrahmen des Integrierten Handlungskonzepts beträgt 21 Millionen Euro. Bislang sind Fördermittel in Höhe von knapp 9 Millionen Euro (8.973.387 Euro) gewährt worden.

Ziel des Integrierten Handlungskonzepts ist die Stabilisierung der Innenstadt - insbesondere durch die Aufwertung des öffentlichen Raumes, die Verbesserung des Wohnumfeldes sowie durch die  Stärkung von Handel und Gewerbe, indem man Immobilien- und Standortgemeinschaften fördert und unterstützt.

Anne Lütkes lobte den Ansatz: „Die Stadt setzt sich aktiv für eine Attraktivierung und Weiterentwicklung der Innenstadt ein und bezieht dabei die privaten Eigentümer und Anwohner ein.“