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Pressemitteilung
 

 
 

27.10.2016

Bezirksregierung Düsseldorf lädt zur Hochwasserschutzkonferenz im Umweltministerium ein

Dritte Besprechung zum "Fahrplan Deichsanierung"

Die Bezirksregierung Düsseldorf treibt den Ausbau des Hochwasserschutzes am Rhein weiter voran und hat dazu heute gemeinsam mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) und den hochwasserschutzpflichtigen Deichverbänden und Kommunen den weiteren Sanierungsplan für die Rheindeiche verabredet.

Bis Ende 2025 sollen alle Hochwasserschutzanlagen am Rhein von Monheim bzw. Dormagen bis zur niederländischen Grenze an die heutigen technischen Regeln angepasst werden, um auch zukünftig langfristig den Schutz der Anlieger vor Rheinhochwasser zu gewährleisten.

Durch die 2014 eingeführte gemeinsame Strategie zur Sanierung ziehen Deichverbände, Kommunen und das Land NRW am Rhein an einem Strang. Dazu wurde ein „Fahrplan Deichsanierung“ angefertigt, welcher die grundlegende Rahmenplanung bis 2025 für die Sanierung der Deiche darstellt.

Die Bezirksregierung bilanzierte für das zweite Umsetzungsjahr, dass bis zum Ende des Jahres 2016 bereits rund 25 % aller insgesamt erforderlichen 40 Planfeststellungen erteilt sein werden. Darunter sind beispielsweise die Deichsanierungen in Rees und in Düsseldorf Himmelgeist zu nennen.

Darüber hinaus teilte die Bezirksregierung Düsseldorf mit, dass mittlerweile die Untersuchungen für über 70 % der im Vorfeld als „untersuchungsbedürftig“ definierten Hochwasserschutz-Anlagen angelaufen sind. Für zwei dieser Anlagen liegen zudem schon abschließende Ergebnisse der Untersuchungen vor. Diese wurden daraufhin zusätzlich als „sanierungsbedürftig“ in die Fortschreibung des „Fahrplan Deichsanierung“ aufgenommen.

„Die Umsetzung des Hochwasserschutzes am Niederrhein in Form von Deichrückverlegungen und Polderprojekten ist auch wegen der internationalen Verpflichtungen gegenüber den Niederlanden im nationalen Hochwasserschutzprogramm des Bundes verankert. Umso wichtiger ist es, eine gemeinsame Strategie für die Bürgerinnen und Bürger im Regierungsbezirk sowie für unsere niederländischen Nachbarn auf den Weg gebracht zu haben“, lautet das heutige Fazit von Regierungspräsidentin Anne Lütkes.

Mit den Resultaten der heutigen Konferenz ist die vereinbarte Umsetzung des „Fahrplan Deichsanierung“ bis 2025 weiter gewährleistet.