Hauptnavigation



 
Pressemitteilung
 

 
 

28.11.2016

Betuwe: Erörterung zum Ausbau des Abschnitts 2.2 Wesel beginnt am Montag, 12.12.2016, ab 10:00 Uhr in Wesel

Ab dem 12.12.2016, 10:00 Uhr findet die Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen im Planfeststellungsverfahren für die Betuwe-Linie,  Abschnitt 2.2 Wesel statt. Der Termin wird in der Niederrheinhalle Wesel, An de Tent 1, 46485 Wesel durchgeführt.

Der Termin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind die Deutsche Bahn  als Vorhabenträgerin, die Stadt Wesel, Vertreterinnen und Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwenderinnen und Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreterinnen und Vertreter oder Bevollmächtigten.

Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung wird eine Eingangskontrolle erfolgen. In diesem Zusammenhang wird ein amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) benötigt.

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt Nr. 47 für den Regierungsbezirk Düsseldorf vom 24.11.2016

Hier können Sie die geplante Tagesordnung einsehen. 

Die DB Netz AG hat für das o.a. Bauvorhaben beim Eisenbahnbundesamt (EBA) die Durchführung des  Planfeststellungsverfahrens beantragt.

Der Antrag zum Planfeststellungsabschnitt (PFA) „2.2 Wesel“ betrifft einen ca. 8,5 km langen Streckenabschnitt auf dem Gebiet der Stadt Wesel. Der Planungsabschnitt beginnt an der Stadtgrenze zu Voerde an der Eisenbahnüberführung über den Wesel-Datteln-Kanal. Er verläuft anschließend durch das Stadtgebiet von Wesel und endet am heutigen Bahnübergang „Strauchheide“, an der Stadtgrenze zu Hamminkeln. Beantragt wird in diesem Verfahren der Bau eines zusätzlichen dritten Gleises mit den notwendigen Folgemaßnahmen. Im PFA 2.2 werden die beiden vorhandenen Bahnübergänge (BÜ) „Holzweg“ und „Strauchheide“ beseitigt und durch neue Bauwerke ersetzt. Im Bahnhof Wesel werden nur Änderungen an den Gleisen, nicht jedoch an den Bahnsteigen vorgenommen. Lediglich die Rampe, die die Unterführung an den Franz-Etzel-Platz anschließt, wird verlegt. Der Haltepunkt Wesel-Feldmark wird verlegt und künftig an die Eisenbahnüberführung „Hessenweg“ angebunden. Der Zugang zu den Bahnsteigen ist künftig über Treppen und barrierefrei über Rampen möglich.

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist innerhalb des Verfahrens für die Durchführung des Anhörungsverfahrens zuständig. Den nächsten Schritt stellt hierbei der Erörterungstermin dar. Sinn und Zweck dieses Termins ist, neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben, die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.