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Pressemitteilung
 

 
 

01.02.2017

Regierungspräsidentin schreibt ans DRK

Anne Lütkes lobt den Einsatz des Verbandes in der Flüchtlingsfrage

Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat sich in einem Brief an den Vorstand des DRK-Landesverbandes Nordrhein gewandt. Dieser hatte das Vorgehen in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Rheinberg-Orsoy beklagt, wo ein Wechsel der Betreuung vom DRK zu den Maltesern stattgefunden hat.

In ihrem Brief lobt Lütkes ausdrücklich das Engagement der Mitarbeiter und bedankt sich „für die wertvolle Hilfe bei der Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen nicht nur in den Landeseinrichtungen. Gemeinsam haben wir eine große Herausforderung in den vergangenen anderthalb Jahren bewältigt.“ Die Regierungspräsidentin ist deshalb zuversichtlich, dass das Land auch in Zukunft sehr gut mit dem DRK zusammenarbeiten wird.

Da im Fall der ZUE Rheinberg kein direktes Vertragsverhältnis zwischen DRK und Bezirksregierung bestehe - Vertragspartner der Bezirksregierung ist das Unternehmen IPG -, habe Lütkes allerdings auch keinen unmittelbaren Einfluss auf die Vertragsverhältnisse der IPG. Lütkes: „Ich habe an die IPG appelliert, eine Fortführung des Vertragsverhältnisses mit dem DRK zu prüfen und als ernsthafte Alternative in Betracht zu ziehen. Das Ergebnis der Prüfung muss ich allerdings respektieren.“ Denn dem Unternehmen stehe es frei, Betreuungs- und Sicherheitsleistungen - gemäß den vorgeschriebenen Leistungskatalogen - zu vergeben.

Bezüglich der gegenseitigen Vorwürfe zwischen DRK und IPG hat Lütkes die IPG als Auftragnehmerin der Bezirksregierung um Stellungnahme gebeten, da gegebenenfalls auch das Vertragsverhältnis zwischen IPG und Bezirksregierung berührt sein könnte.

Lütkes: „Aufgrund des großen Engagements vor Ort wird die bisherige positive Grundstimmung in der Einrichtung dauerhaft erhalten bleiben und die ZUE Rheinberg-Orsoy kann nach einer kurzen Umbruchs- und Übergangszeit weiterhin als eine unserer Vorzeigeeinrichtungen geführt werden.“