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Pressemitteilung
 

 
 

16.03.2017

Fortsetzung des Erörterungstermins im Planfeststellungsverfahren für den 3-gleisigen Ausbau der DB-Strecke ABS 46/2 „Betuwe“, Abschnitt 2.2 Wesel

Ab dem 21.03.2017 findet die Fortsetzung der Erörterung der Einwendungen und Stellungnahmen in dem „Betuwe“-Planfeststellungsverfahren Abschnitt 2.2 Wesel (3-gleisiger Ausbau der DB-Strecke ABS 46/2 „Grenze D/NL – Emmerich – Oberhausen“) statt. Der Erörterungstermin wird in der Niederrheinhalle Wesel, An de Tent 1, 46485 Wesel durchgeführt.

Der Antrag zum Planfeststellungsabschnitt „2.2 Wesel“ betrifft einen ca. 8,5 km langen Streckenabschnitt auf dem Gebiet der Stadt Wesel. Der Planungsabschnitt beginnt an der Stadtgrenze zu Voerde an der Eisenbahnüberführung über den Wesel-Datteln-Kanal. Er verläuft anschließend durch das Stadtgebiet von Wesel und endet am heutigen Bahnübergang „Strauchheide“, an der Stadtgrenze zu Hamminkeln. Beantragt wird in diesem Verfahren der Bau eines zusätzlichen dritten Gleises mit den notwendigen Folgemaßnahmen.

Im Zuge der Realisierung der Planung ist außerdem beabsichtigt, alle vorhandenen Bahnübergänge zu beseitigen und überwiegend durch neue Querungsmöglichkeiten zu ersetzen.

Im PFA 2.2 werden die beiden vorhandenen Bahnübergänge (BÜ) „Holzweg“ und „Strauchheide“ beseitigt und durch neue Bauwerke ersetzt. Im Bahnhof Wesel werden nur Änderungen an den Gleisen, nicht jedoch an den Bahnsteigen vorgenommen. Lediglich die Rampe, die die Unterführung an den Franz-Etzel-Platz anschließt, wird verlegt. Der Haltepunkt Wesel-Feldmark wird verlegt und künftig an die Eisenbahnüberführung „Hessenweg“ angebunden. Der Zugang zu den Bahnsteigen ist künftig über Treppen und barrierefrei über Rampen möglich.

Die DB Netz AG  hat für das o.a. Bauvorhaben beim Eisenbahnbundesamt (EBA) die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die

Bezirksregierung Düsseldorf ist innerhalb des Verfahrens für die Durchführung des Anhörungs-verfahrens zuständig. Als nächsten Schritt im Anhörungsverfahren führt die Bezirksregierung Düsseldorf den Erörterungstermin durch.

Der Termin ist nichtöffentlich. Teilnahmeberechtigt sind die DB als Vorhabenträgerin, die Stadt Wesel, Vertreter der übrigen Fachbehörden, die Träger öffentlicher Belange, die Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen sowie ihre gesetzlichen Vertreter, Bevollmächtigten und Beistände.

Zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung wird gebeten, sich im Zuge der Eingangskontrolle im Eingangsbereich der Halle bei den Bediensteten der Bezirksregierung Düsseldorf zur Aufnahme eines entsprechenden Anwesenheitsvermerkes in die Teilnehmerliste zu melden und hierfür einen amtlichen Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein) bereit zu halten.

Sinn und Zweck des Erörterungstermins ist neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich zu den noch offenen Tagesordnungspunkten mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit der Vorhabenträgerin unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt der Bezirksregierung Düsseldorf vom 16. Februar 2017.