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Pressemitteilung
 

 
 

08.05.2017

Erweiterung der Zentraldeponie Hubbelrath

Im Planfeststellungsverfahren für die Süderweiterung der Zentraldeponie Hubbelrath in Düsseldorf beginnt die Erörterung der Einwendungen am 12. Mai 2017.

Der Termin ist nichtöffentlich. Teilnahmeberechtigt sind neben dem Vorhabenträger, den Fachbehörden und den Trägern öffentlicher Belange, die Einwenderinnen und Einwender, deren gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter oder Bevollmächtigte, sowie betroffene Bürgerinnen und Bürger. 

Die Zentraldeponie Hubbelrath befindet sich am nordöstlichen Rand der Stadt Düsseldorf südlich des Stadtteils Hubbelrath an der Erkrather Landstraße. Gegenstand des vorliegenden Antrags sind die Errichtung und der Betrieb der Süderweiterung des bestehenden Deponiekörpers sowie die hiermit im direkten Zusammenhang stehenden Maßnahmen.

Der neue Abschnitt soll, wie die bestehende Deponie, für die Ablagerung von Abfällen der Deponieklasse II eingerichtet werden. Durch die Erweiterung würde das  Ablagerungsvolumen um ca. 2,6 Mio. m³ zunehmen.

Sinn und Zweck des Erörterungstermins ist - neben der nochmals umfassenden Information der Beteiligten über das Vorhaben - die Klärung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren.

Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens zuständig. Weitere Informationen findet man in den ortsüblichen Bekanntmachungen in den Amtsblättern der Städte Düsseldorf, Erkrath und Mettmann.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung haben 13 Bürgerinnen und Bürger Einwendungen erhoben. Seitens der Einwender wird das Vorhaben abgelehnt, da man eine Grundwasserbelastung durch die Erweiterung befürchtet und zudem keinen Deponiebedarf sieht.

Die Verhandlungsführung liegt bei Herrn Dr. Timo Cullmann. Es wird damit gerechnet, dass der Termin am 12. Mai 2017 abgeschlossen werden kann.