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Pressemitteilung
 

 
 

08.06.2017

Pläne für den Bau des RRX zwischen Düsseldorf-Reisholz und Düsseldorf-Wehrhahn liegen öffentlich aus

Im Planfeststellungsverfahren zum Bau des Rhein-Ruhr-Express (RRX) werden für den Abschnitt 2.1 von Düsseldorf-Reisholz bis Düsseldorf- Wehrhahn die Planunterlagen vom 12.06.2017 bis einschließlich 11.07.2017 bei der Landeshauptstadt Düsseldorf öffentlich ausgelegt. 

Darüber hinaus können die Unterlagen ab dem 12.06.2017 auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf online abgerufen werden.  

Im oben genannten Zeitraum können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren und bis spätestens 25.07.2017 Einwendungen gegen den Plan bei der Stadt Düsseldorf oder bei der Bezirksregierung Düsseldorf erheben. 

Weitere Informationen finden Sie im Amtsblatt der Stadt Düsseldorf vom 03.06.2017.   

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat damit in ihrem Zuständigkeitsbereich das vierte Anhörungsverfahren zum RRX eingeleitet. Die entsprechenden Antragsunterlagen der DB Netz AG werden nach Vorprüfung durch das Eisenbahnbundesamt als Planfeststellungsbehörde und die Bezirksregierung Düsseldorf als Anhörungsbehörde nun der Stadtverwaltung Düsseldorf für die Auslegung zugeleitet. 

Vorrangiges Ziel des RRX-Projektes ist eine deutliche Verbesserung des Angebots im Schienenpersonenverkehr. Das neue leistungsfähige Verkehrsangebot soll weitgehend ohne Beeinträchtigungen durch andere Zugsysteme verkehren und mit attraktiven Reisezeiten die regionalen Zentren an Rhein und Ruhr verbinden. 

Schwerpunkt bei der Planfeststellung des Abschnitts 2.1 ist der durchgängige sechs-gleisige Ausbau zwischen Düsseldorf-Reisholz und Düsseldorf-Wehrhahn, sowie die hierfür notwendigen Weichenverbindungen. Hierdurch sollen in Zukunft S-Bahn, Fernverkehr und RRX zwischen Reisholz und dem Düsseldorfer Hauptbahnhof jeweils eigene Gleise erhalten. Die zwei zusätzlich für den RRX benötigten Gleise werden hierbei aber nicht beide neu gebaut, sondern die bestehenden Gleisanlagen so optimiert, dass die derzeitige Infrastruktur angepasst und nur ein zusätzliches Gleis errichtet werden muss. 

Damit der Verkehr im Düsseldorfer Hauptbahnhof weiterhin problemlos abgewickelt werden kann, ist der Neubau eines zusätzlichen Bahnsteiges erforderlich. Dieser soll über Treppen aus der Eingangshalle des Hauptbahnhofes zugänglich sein. Ferner ist ein barrierefreier Zugang mittels Aufzug im nördlichen Bereich des Hauptbahnhofes vorgesehen.  

Eine Kombination aus aktivem und passivem Schallschutz ist in den Planunterlagen der DB Netz AG ebenfalls vorgesehen. Als aktive Maßnahmen werden Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 10,3 Kilometern und einer Höhe zwischen 2 und 6 Metern, sowie das Besonders überwachte Gleis (BüG) auf einer Länge von rund 8,5 Kilometern eingesetzt. Dort wo aktive Lärmschutzmaßnahmen nicht realisiert werden können oder ihre Wirkung nicht ausreicht, sind ergänzend passive Maßnahmen zum Schallschutz vorgesehen.