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Pressemitteilung
 

 
 

26.06.2017

Regierungspräsidentin genehmigt den Kreishaushalt Viersen für das Jahr 2017

Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat heute den Haushalt des Kreises Viersen für das Jahr 2017 zur Veröffentlichung freigegeben und ebenfalls die vom Kreistag beschlossenen Umlagesätze genehmigt.

Der Haushalt sieht einen Jahresfehlbetrag von mehr als 4 Millionen Euro vor, der planerisch ‚fiktiv‘ durch eine entsprechende Verminderung von Eigenkapital ausgeglichen werden soll. Erwartet wird aber auch ein außerplanmäßiger Ertrag durch die Auflösung einer Sonderrücklage des Landschaftsverbandes Rheinland, der den Fehlbetrag größtenteils egalisieren könnte.

Die Regierungspräsidentin bezeichnet diesen voraussichtlichen Mehrertrag jedoch als Einmaleffekt, der den Kreis Viersen nicht davon entbinde, sich mit den weiterhin steigenden Aufwänden, insbesondere in den Bereichen Personal und Transferleistungen, auseinander zu setzen. Nach erforderlichen bilanziellen Wertberichtigungen (Stichwort: RWE-Aktien) steht dem Kreis nur noch eine Ausgleichsrücklage von etwa 12,4 Millionen Euro zur Verfügung, um zunächst planerische, gegebenenfalls aber auch nach Jahresabschluss verbleibende Defizite auszugleichen.

„Ich empfehle dem Kreis, mit einem ständigen aufgabenkritischen Ansatz Konsolidierungspotentiale zu identifizieren und kommunale Erfahrungen zu nutzen, um dort, wo es möglich ist, dem Anstieg der Personal- und Transferaufwendungen entgegen zu steuern“, so Anne Lütkes heute in Düsseldorf.