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Pressemitteilung
 

 
 

23.08.2017

Rheinbrücke Neuenkamp: Erstes Treffen der Expertenrunde in Duisburg

Wie in einem Fachgespräch mit Verkehrsminister Wüst Anfang des Monats angekündigt, hat sich am heutigen Tage in Duisburg eine Expertenrunde unter Leitung von Regierungspräsidentin Anne Lütkes getroffen, um über den Sachstand der Baumaßnahmen zur Rheinbrücke Neuenkamp und das weitere Vorgehen zu sprechen.

Im Fokus stand zum einen die Betrachtung der aktuellen Verkehrssituation. Besprochen wurden Lösungsansätze mit Blick auf ein stabiles Umleitungsmanagement, die Beeinflussung von Quell- und Zielverkehren in Duisburg, Netzwerke und Informationssysteme, LKW-Kontrollmaßnahmen und auch die Möglichkeiten die Brücke durch die Einbeziehung anderer Verkehrsträger zu entlasten.

Darüber hinaus thematisierte die Runde auch den Sachstand des anstehenden Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Rheinbrücke. „Die A 40 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im Ruhrgebiet und die Verbindung der beiden Rheinufer über die Neuenkamper Brücke unerlässlich. Ich gehe davon aus, dass durch Treffen wie heute, bei denen viele Protagonisten im Planfeststellungsverfahren zusammen kommen, sehr viele noch offene Fragen besprochen und zügig geklärt werden können. So kann das eigentliche Verfahren ohne Verzögerungen durchgeführt und mit dem Bau der Brücke alsbald möglich begonnen werden“, so Anne Lütkes heute in Duisburg.  

Nicht zuletzt wurde auch die Situation im weiteren Umfeld betrachtet und über den Zustand anderer Brücken in der Region gesprochen. Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, verdeutlichte: „Sämtliche Baustellen auf den Autobahnen und innerhalb der Städte müssen so koordiniert und getaktet werden, dass sie das Verkehrssystem verkraftet. Daran müssen alle gemeinsam arbeiten. Ganz oben auf der Agenda steht: die Erreichbarkeit unserer Region zu sichern.“

Zu den 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Termins gehörten neben denen der Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln Vertreterinnen und Vertreter des Verkehrsministerium, des Landesbetriebes Straßenbau NRW, der anliegenden Kommunen, der Polizei, der Niederrheinischen IHK, der Projektmanagementgesellschaft DEGES sowie weitere zahlreiche Experten aus Wirtschaft, verschiedenen Verbänden und Institutionen.

In dieser Konstellation wird es weiterhin regelmäßig Arbeitsgespräche geben, bei denen die Verkehrssituation analysiert und eine stetige Verbesserung angestrebt wird.