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Pressemitteilung
 

 
 

06.09.2017

Staubniederschlag in Duisburg: Ursache ist geklärt

Die Ursache für den Staubniederschlag am Samstag, 02.09.2017, ist geklärt:
Das Ereignis ist auf eine unzureichende Kühlung eines Behälters mit halbflüssiger Roheisenschlacke zurückzuführen. Für die Behandlung der im Hüttenwerk anfallenden Schlacken ist das Tochterunternehmen thyssenkrupp MillServices & Systems GmbH zuständig, das die Schlacken am Standort Beeckerwerth zu Baustoffen aufbereitet.

Das mit den Untersuchungen des niedergegangenen Staubes befasste Landesamt für Umwelt (LANUV) hat festgestellt, dass diese ausschließlich aus Kohlenstoff (Graphit) bestehen, der nicht gesundheitsschädlich ist. Graphit findet sich z. B. in Bleistiftminen, technisch dient Graphit auch als Schmierstoff bzw. Schmierstoffzusatz. Anwohner des Thyssen-Krupp-Hüttenwerks in Duisburg-Beeckerwerth hatten am Samstag die herabrieselnden Glitzerpartikel bemerkt.

Zur Reinigung von verschmutzten Fahrzeugen etc. können sich Anwohner an das Beschwerdemanagement der Firma ThyssenKrupp Steel wenden:
www.thyssenkrupp-steel.com/de/kontakt.html
Per Fax ist das Risiko- und Schadensmanagement der Firma unter 0203/5242818 zu erreichen.

Der Betrieb wird in Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um eine Wiederholung eines solchen Ereignisses für die Zukunft möglichst auszuschließen.

Das Ereignis ist nicht vergleichbar mit demjenigen, bei dem im August letzten Jahres vor allem Duisburg-Hamborn von Staubniederschlägen betroffen war, die sich nur schwer wieder von Fahrzeugen und anderen Oberflächen entfernen ließen. Damals handelte es sich um eisenhaltige Stäube sehr inhomogener Zusammensetzung. Ein Verursacher konnte trotz intensiver Ermittlungen nicht identifiziert werden.