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Pressemitteilung
 

 
 

03.11.2017

Antrittsbesuch mit Fördergeldern

Zum Kennenlern-Treffen mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link bringt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher fast 4 Millionen Euro mit

Große Freude hat der Antrittsbesuch der neuen Regierungspräsidentin in Duisburg ausgelöst, denn zum Kennenlern-Treffen mit Oberbürgermeister Sören Link brachte Birgitta Radermacher knapp 4 Millionen Euro an Fördergeldern mit. Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Städtebaufördermitteln und wird in Projekte zur Verbesserung von Quartieren in Marxloh und Hochfeld investiert.

Radermacher freute sich, dass sie ihren ersten Besuch mit guten Nachrichten verbinden konnte: „Bei unserem vertrauensvollen Gespräch wurde deutlich, dass die Stadt sich mit Hilfe dieser Unterstützung weiter entwickeln kann und will und das Umfeld für die Bewohnerinnen und Bewohner attraktiver und lebenswerter  gestalten möchte.“ 

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, kommentierte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Stadt und Land arbeiten hier Hand in Hand,  um Verbesserungen für die Menschen vor Ort umzusetzen.  Wenn alle Partner – wie hier in Duisburg – an einem Strang ziehen, können Projekte umgesetzt werden, die vorbeugende Wirkung erzielen. Das ist ein auf die Zukunft ausgerichtetes Vorgehen.“

Das Fördergeld wird in drei unterschiedliche Projekte investiert. Knapp 2,7 Millionen Euro fließen in den Umbau der Sportanlagen an der Warbruckstraße zum integrativen Sport- und Begegnungszentrum. Mit rund 500.000 Euro wird die nachhaltige Weiterentwicklung der Grünflächen im Paulsquartier zu einem Quartiergrünzug gefördert. Für den barrierefreien Neubau des Kinder- und Jugendtreffs „Blaues Haus“ gibt es knapp 700.000 Euro.

"Es ist wichtig, dass wir die Stadtteile stärken, die im besonderen Maße von Zuwanderung betroffen sind. Ohne die Unterstützung des Landes wäre es uns nicht möglich, die entwickelten Handlungskonzepte auch umzusetzen. Ich freue mich sehr, dass wir dank der Förderbescheide nun gleich drei der Projekte realisieren können",  so Link.

Die Stadt hat sich erfolgreich mit ihren „Integrierten Handlungskonzepten“ Duisburg-Hochfeld und Duisburg-Marxloh im Rahmen des EFRE-Projektaufrufs „Starke Quartiere – starke Menschen“ um eine EU-Förderung beworben. Die Konzepte wurden von der IntermAG beraten und beschlossen. Auf Grundlage der Konzepte hat die Stadt Förderanträge für das Jahr 2017 bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht, weitere Anträge sollen 2018 folgen. Die geplanten Maßnahmen werden zu 50 % aus dem EFRE und zu  40 % mit Mitteln der Städtebauförderung (Mittel des Bundes und des Landes) kofinanziert.

Mit dem Aufruf „Starke Quartiere – starke Menschen“ hat die Landesregierung NRW aufbauend auf den bisherigen Erfolgen einen deutlichen Schwerpunkt auf das Thema „präventive Stadtentwicklung“ gesetzt. Es ist erfreulich, dass die Stadt Duisburg die Chance, die der Aufruf bietet – durch die Verzahnung der Strukturfonds kann ein sehr hohes Investitionsvolumen in benachteiligte Quartiere fließen – wahrgenommen hat. Dadurch zeigt die Stadt auch, welchen hohen Stellenwert sie der Armutsbekämpfung und der Integration von benachteiligten Bevölkerungsgruppen einräumt. Schließlich muss für jedes Vorhaben auch ein Eigenanteil erbracht werden.