Hauptnavigation



 
Schule - Personalangelegenheiten
 

 
 

24.08.2017

FAQ zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung (VOBASOF)

Neben den hier enthaltenen Antworten finden Sie weitere Informationen sowie die maßgebliche Rechtsverordnung unter www.oliver.nrw.de.

Das Ausbildungskonzept für die 18monatige Ausbildung nach VOBASOF finden Sie unter http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Lehrerausbildung/Rahmenkonzept.pdf.

Sofern noch Fragen offen sind, können Sie uns diese gerne über das Postfach vo-basof@brd.nrw.de mitteilen.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung ist berufsbegleitend angelegt und dauert 18 Monate.

Wann beginnt die Ausbildung?
Ausbildungsbeginn ist der Start des jeweiligen Schulhalbjahres, bzw. Tag genau zum Schuljahresbeginn.

Wie kann ich an der Ausbildung teilnehmen?
Sie müssen sich jeweils zum 01.04. bzw. 01.10. vor dem jeweiligen Ausbildungsbeginn bewerben. Für den Ausbildungsbeginn zum 01.02.2018 wurde die Bewerbungsfrist einmalig auf den 01.12.2017 festgelegt. Die Bewerbungsfrist ist eine Ausschlussfrist. Verspätet eingegangene Bewerbungen dürfen von Rechts wegen nicht mehr berücksichtigt werden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Vorlage bei der Schulleitung mit bestätigtem Eingangsdatum / Eingangsstempel.

Wer kann an der Ausbildung teilnehmen?
Gemäß § 2 des Verordnungsentwurfs können Personen Zugang zur Ausbildung erhalten, die alle folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  1. eine Lehramtsbefähigung im Sinne des Lehrerausbildungsgesetzes erworben haben,
  2. als Lehrerin oder Lehrer im Schuldienst dauerhaft beschäftigt sind,
  3. bereits in der sonderpädagogischen Förderung auf einer entsprechenden Haushaltsstelle tätig sind und
  4. bereit sind eine solche Tätigkeit dauerhaft auszuüben.

Woran erkenne ich, dass ich auf einer entsprechenden Haushaltsstelle im obigen Sinne tätig bin?
Sicheres Indiz ist, dass Sie sich mit der Einstellung in den Schuldienst dazu verpflichtet haben, sich im Bereich Sonderpädagogik fortzubilden (Zertifikatskurs sonderpädagogische Sockelqualifikation bzw. Zertifikatskurs sonderpädagogische Sockelqualifikation plus berufsbegleitendes Zusatzstudium Sonderpädagogik). Des Weiteren ist davon auszugehen, dass alle Stellen an Förderschulen, die mit Lehrkräften anderer Schulformen besetzt sind, Haushaltsstellen i.o. Sinne sind.

Ich bin nicht auf einer solchen Haushaltsstelle tätig, kann ich trotzdem an der berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramtes für sonderpädagogische Förderung teilnehmen?
Auf Grund des eindeutigen Wortlauts der maßgeblichen Verordnung ist dies leider nicht direkt möglich. Über das Portal www.oliver.nrw.de werden hierfür entsprechende Versetzungsstellen ausgeschrieben Sofern Sie bei diesem Verfahren erfolgreich sind, erfüllen sie die oben genannte 3. Voraussetzung (entsprechende Haushaltsstelle) und können sich um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Kann ich mich im Vorfeld einer OLIVER-Bewerbung über die Möglichkeiten einer Versetzung in der Region erkundigen und beraten lassen?
Ja, wenden Sie sich bei Bedarf an die für Ihren Bezirk zuständigen Schulaufsichtsbeamten beim Schulamt für Förderschulen bzw. Grundschulen.

Ich habe bereits den Zertifikatskurs sonderpädagogische Sockelqualifikation absolviert bzw. nehme aktuell daran teil, kann ich mich trotzdem bewerben?
Ja. Es findet allerdings keine Anrechnung statt, da es sich um unterschiedliche Maßnahmen handelt.

Ich habe mich bei meiner Einstellung verpflichtet den Zertifikatskurs sonderpädagogische Sockelqualifikation bzw. den Zertifikatskurs sonderpädagogische Sockelqualifikation plus berufsbegleitendes Zusatzstudium Sonderpädagogik zu absolvieren. Muss ich dies zusätzlich zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramtes für sonderpädagogische Förderung leisten?
Nein, die berufsbegleitende Ausbildung stellt eine Alternative dar, mit der Sie Ihre eingegangene Verpflichtung erfüllen.

Was ist der Unterschied zum Zertifikatskurs sonderpädagogische Sockelqualifikation?
Die berufsbegleitende Ausbildung dauert 18 Monate (statt 6 Monate) und endet mit einer Staatsprüfung. Wird diese bestanden, erhalten Sie zusätzlich das Lehramt für sonderpädagogische Förderung mit einer Fachrichtung (entweder LE oder ES). Damit werden Sie dann auch als Lehrkraft mit dem Lehramt für sonderpädagogische Förderung eingesetzt und entsprechend besoldet (A13).

Werde ich im Falle der Teilnahme entlastet?
Ja, Sie erhalten fünf Entlastungsstunden pro Woche.

Wie werde ich ausgebildet?
Die Ausbildung erfolgt an der Schule und jeweils an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL).

An welchen Zentren wird ausgebildet?
Nach derzeitiger Planung soll zum jeweiligen Ausbildungsbeginn an den folgenden Zentren ausgebildet werden: ZfsL Duisburg, Düsseldorf, Kleve und Solingen.

Meine Schule liegt nicht im originären Einzugsbereich des betreffenden Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL). Kann ich mich trotzdem bewerben?
Ja. Zu jedem Ausbildungsbeginn können sich Lehrkräfte aus dem gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf um eine Ausbildung bewerben. Die Ausbildung im ZfsL findet immer in dem Zentrum statt, welches sich aus der obigen Termin-Zentrums-Liste ergibt.

Stimmt es, dass die Maßnahme zeitlich befristet ist?
Ja. Die Maßnahme dient der möglichst kurzfristigen Deckung des aktuellen Bedarfs an Sonderpädagogen. Da die Landesregierung Maßnahmen getroffen hat, die Anzahl der Studienplätze zu erhöhen, besteht nur in der Zwischenzeit ein entsprechender Bedarf. Nach der Verordnung ist die Maßnahme zeitlich bis 2018 befristet.

Sofern noch Fragen offen sind, können Sie uns diese gerne über das Postfach vo-basof@brd.nrw.de mitteilen.