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Schule - Qualitätsanalyse an Schulen
 

 
 

19.10.2017

Unterrichtsbeobachtung

Auf der Grundlage der von der Schule eingereichten Stundenpläne finden mindestens 20 Unterrichtsbeobachtungen statt. Sie sollen möglichst alle Unterrichtsfächer und Jahrgänge berücksichtigen. Dabei werden die Kernfächer häufiger besucht. Mindestens die Hälfte der in der Schule tätigen Lehrkräfte wird im Unterricht besucht.

Der Unterricht wird mit Hilfe eines Unterrichtsbeobachtungsbogens in Bezug auf 36 Indikatoren bewertet. Diese sind zwölf Kriterien zugeordnet. Die Kommentierung zum Unterrichtsbeobachtungsbogen zielt darauf ab, ein gemeinsames Verständnis über die Indikatoren zu gewährleisten. Die Aufzählungen bei einzelnen Kommentaren sind jeweils als Beispiele zu betrachten, die nicht alle erfüllt sein müssen.

Für jeden Indikator trifft die Qualitätsprüferprüferin bzw. der Qualitätsprüfer eine Entscheidung mit dem Ergebnis "ist in guter Qualität erfüllt" oder nicht.

Methodische Zugänge bei der Unterrichtsbeobachtung sind:

  • direkte Beobachtung,
  • Einsicht in Arbeitsmaterialien,
  • Rückschluss aus Aktivitäten,
  • ggf. ergänzende Aussagen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften.

In der Auswertung dieser dichotomen (gegensätzliches Begriffspaar) Einzelbewertungen wird durch Zusammenfassung aller Beobachtungen ein Erfüllungsgrad berechnet. Der Erfüllungsgrad eines Indikators ist der prozentuale Anteil der Beobachtungen mit dem Ergebnis "ist in guter Qualität erfüllt" an der Gesamtzahl der Beobachtungen.

Die Schule setzt sich mit den Ergebnissen der Unterrichtsbeobachtungen auseinander. Im Vergleich mit den schulischen Vereinbarungen zum Unterricht und zu den Erfordernissen des schulischen Umfeldes leitet sie Konsequenzen für die Weiterentwicklung des Unterrichts ab.

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