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Schule - Qualitätsanalyse an Schulen
 

 
 

19.10.2017

Vorphase der Qualitätsanalyse

Ist eine Schule zur Qualitätsanalyse ausgewählt, wird das Verfahren durch eine schriftliche Erstinformation vom Dezernat 4Q eingeleitet. Diese Information wird gleichzeitig an die Schule, an die Schulformaufsicht, den Schulträger und die Bezirksschwerbehindertenvertretung versandt. Vom Dezernat 4Q wird ein Portfolio bereitgestellt, das aus einem Teil I für die Vorphase sowie einem umfangreicheren Teil II für die Hauptphase besteht.

Die Vorphase beinhaltet neben der schriftlichen Erstinformation der Schule das Vorgespräch, die inhaltliche Vorbereitung der schulischen Gruppen auf das Abstimmungsgespräch und das Abstimmungsgespräch. Ziel der Vorphase ist, bereits zu Beginn der Qualitätsanalyse der Schule ein höheres Maß an Partizipation zu ermöglichen.

Die QA-Teamleitung nimmt telefonisch Kontakt mit der Schulleitung sowie der Schulformaufsicht auf und stimmt die Termine für das Vorgespräch und das Abstimmungsgespräch ab.

Im Vorgespräch geht es um die Klärung von Fragen zum Verfahren der Qualitätsanalyse und um die inhaltliche Vorbereitung der schulischen Gruppen auf das Abstimmungsgespräch.

Es gilt,  Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten, Lehrerinnen und Lehrern sowie ggf. weiteren schulischen Akteuren die Möglichkeit zu geben, im Abstimmungsgespräch ihre Sicht auf den schulischen Entwicklungsstand einbringen zu können.

Ziel der selbstständigen Vorbereitung der Schule auf das Abstimmungsgespräch ist die Ermittlung von Themen- und Fragestellungen der schulischen Gruppen, zu denen die Qualitätsanalyse datenbasierte Rückmeldungen im Rahmen des Qualitätstableaus geben kann und zu denen die Schule eine Rückmeldung wünscht.
Die Schule berücksichtigt dabei ihre aktuellen schulischen Entwicklungsvorhaben bzw. schulinterne Evaluationen.

Die Schulleitung informiert die schulischen Gruppen über das Verfahren der Qualitätsanalyse und stellt eine zielorientierte Vorbereitung auf das Abstimmungsgespräch sicher. Dazu kann sie das im Vorgespräch vom Dezernat 4Q bereitgestellte Materialpaket für schulische Gruppen einsetzen. Die schulischen Gruppen formulieren ihre Anliegen und Interessen bezüglich der Analyse, um sie im Abstimmungsgespräch selbst vorzutragen. Mögliche unterschiedliche Sichtweisen werden berücksichtigt.

Zur inhaltlichen Vorbereitung auf das Abstimmungsgespräch schickt die Schule an das Dezernat 4Q zu einem vereinbarten Termin:

  • das bearbeitete Portfolio Teil I,
  • ihr Schulprogramm,
  • die Zielvereinbarungen aus der ersten Qualitätsanalyse, sofern vorhanden.

Etwa neun Schulwochen nach dem Vorgespräch findet das Abstimmungsgespräch statt. Ziel des Abstimmungsgespräches sind gemeinsame Vereinbarungen vor allem zum schulspezifischen Prüftableau und zum Zeitraum der Hauptphase mit den Schulbesuchstagen. Dabei ist handlungsleitend zu prüfen, zu welchen Fragestellungen für die Schule eine externe Rückmeldung wichtig ist, um ihre eigenverantwortliche Schulentwicklung bestmöglich zu gestalten.

Bis zur Hauptphase finden ggf. eigenverantwortliche Unterrichts- und Schulentwicklungsprozesse statt, die durch interne Evaluation begleitet werden. Dabei wird die Schule von der Schulformaufsicht bzw. dem Fortbildungssystem beraten und unterstützt.

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