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Umweltschutz - Abwasser
 

 
 

24.01.2017

Mindestumfang der Unterlagen für eine Anzeige nach § 60 WHG i. V. m. § 57 Absatz 1 LWG NRW

1. Erläuterungsbericht:
    1.1 Allgemeine Erläuterung des Vorhabens
    1.2 Erläuterung des Entwässerungssystems
    1.3 Angaben über Einzugsgebiet
          1.3.1 Flächengröße in ha (Einzugsgebiet, befestigte und kanalisierte Fläche)
          1.3.2 Nutzung der Flächen
          1.3.3 Befestigungsart
          1.3.4 Herkunft, Menge und Beschaffenheit des abzuleitenden Abwassers
    1.4 Bemessung und nähere Erläuterung des Kanalisationsnetzes
          1.4.1 Art des Berechnungsverfahrens
          1.4.2 Grunddaten der Dimensionierung
          1.4.3 Gefälle, Durchmesser
          1.4.4 Material, Korrosionsbeständigkeit, Dichtheit
    1.5 Darstellung der Funktion von Sonderbauwerken und Sicherheitseinrichtungen
    1.6 Beschreibung der Mess- und Regeleinrichtungen
    1.7 Beschreibung und Standort von Abwasserbehandlungsanlagen
    1.8 Angaben zu ggf. vorgesehenen Behandlungsstufen
    1.9 Im Fall von Eingriffen in Natur und Landschaft bei Kanalbaumaßnahmen sind nach Absprache weitere Unterlagen
          vorzulegen.
    1.10 bei bestehenden Kanalisationsnetzen:
           1.10.1 Stand der Erfassung des baulichen Zustandes der Kanäle, Ergebnisse (SüwVO Abw)
           1.10.2 Betriebsanweisungen für Überwachung und Betrieb des Kanalisati-onsnetzes

2. Lagepläne/zeichnerische Darstellungen:
    2.1 Übersichtsplan (Topographische Karte, Maßstab 1: 25.000)
    2.2 Werkslageplan bzw. aktueller Kanalisationsnetzbestandsplan mit Eintragung des Gesamtkanalisationsnetzes des
          Betriebes (bei Erweiterungen: Anbin-dung der Erweiterung an das bestehende Kanalisationsnetz), ggf. Aufteilung in
          mehrere Pläne
    2.3 mit Einzeichnung
          2.3.1 der vorhandenen Gebäude und Flächen
          2.3.2 des beantragten Kanalisationsnetzes
          2.3.3 des Einzugsgebietes mit Darstellung der Nutzung und der Befesti-gungsart
          2.3.4 der Abwasserbehandlungsanlagen und Sonderbauwerke
          2.3.5 der Anschlussstellen von Gebäuden und Betrieben an das Netz
          2.3.6 der Mess- und Regeleinrichtungen
          2.3.7 der Einleitungsstellen
    2.4 ggf. gesonderte Darstellung von einzelnen Sonderbauwerken

Es sind mehrere Antragsausfertigungen vorzulegen. Die Anzahl kann bei der zuständigen Sachbearbeiterin/beim zuständigen Sachbearbeiter erfragt werden.

Hinweise:
Bei Einbringen von Recyclingbaustoffen in den Boden ist eine Erlaubnis zum Einbau von mineralischen Stoffen aus Bautätigkeiten bzw. aus industriel-len Nebenprodukten erforderlich.
Ist bei Bauarbeiten eine Bauwasserhaltung erforderlich, so ist eine Erlaubnis zur Grundwasserentnahme zu beantragen.
Die 6-Monats-Frist nach § 57 Abs. 1 LWG beginnt erst mit dem Eingang der vollständigen Unterlagen bei der Bezirksregierung Düsseldorf.

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