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Umweltschutz - Abwasser
 

 
 

10.05.2017

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdende Stoffe (AwSV)

 

Im Rahmen der Zuständigkeitsverordnung ist die Bezirksregierung für kommunale Kläranlagen von mehr als 2.000 Einwohnerwerten zuständig und somit auch für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Wassergefährdende Stoffe sind gemäß Wasserhaushaltsgesetz feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder in einem nicht nur unerheblichen Ausmaß nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit (physikalisch, chemisch oder biologisch) herbeizuführen. Für Grund- und Oberflächengewässer können wassergefährdende Stoffe eine erhebliche Gefahr darstellen, da aus diesen Gewässern auch Trinkwasser gewonnen wird.

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen die auf vielen kommunalen Kläranlagen betrieben werden, sind u.a. Anlagen zur Lagerung und Dosierung von Fällmittel zur Phosphorfällung, Flockungshilfsmittel zur Agglomeration der Flocken zur besseren Absetzung und Entwässerung, Heiz- und Notstromanlagen die mit Heizöl oder Diesel betrieben werden, Schmiermittel und Öle für Aggregate und Vieles mehr.

Die Bezirksregierung ist zuständig für die Eignungsfeststellung der VAwS-Anlagen und deren Überwachung.

 

Rechtsgrundlagen: 

§§ 56 Abs. 2, 116, 120 Landeswassergesetz NRW
Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

MUNLV Erlasse

25.02.2010 Neuregelung des Wasserrechts
24.10.2007 Eigenverbrauchstankstellen

Technische Regelungen:

Übersicht TRwS (Verweis) Übersicht der technischen Regeln
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen des DIBt
Medienbeständigkeitslisten des DIBt und des BAM
DAfStb-Richtlinie
Betonbau bei Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Stahlbetonrichtlinie)

Für weitere Informationen: https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/umgang-mit-wassergefaehrdenden-stoffen/

Ansprechpersonen: 

Timo Hofmann (Tel.:0211-475/1460)
Stephan Tenkamp (Tel.:0211-475/9157)