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Umweltschutz - Immissionsschutz
 

 
 

06.03.2013

CO-Pipeline Aktuell

Was wird derzeit gemacht?
Bezirksregierung widerspricht: Bayer stoppt Bohrung an der CO-Leitung in der Hildener Giesenheide selbst
Arbeiten zur Untersuchung der verkarstungsgefährdeten Bereiche beginnen in dieser Woche (15.08.2012)
Fortführung von Bauarbeiten an der CO-Pipeline zulässig (01.08.2011)
Eingang der schriftlichen Urteilsgründe (25.07.2011)
Entscheidung des Verwaltungsgerichts (Mai 2011)
Bauarbeiten an der CO-Trasse (März 2011)
 
Das Gutachten zur Erdbebensicherheit (März 2011)
Stand Februar 2011

 

Bezirksregierung widerspricht: Bayer stoppt Bohrung an der CO-Leitung in der Hildener Giesenheide selbst (06.03.2013)

Die Firma Bayer Material Science hat bei der Suche nach möglichen Hohlräumen auf dem Gebiet an der CO-Leitung in der Hildener Giesenheide die Bohrung bei einem Zwischenfall selbst gestoppt. Die Bezirksregierung widerspricht damit einer Darstellung der Verwaltung des Kreises Mettmann, dass die Düsseldorfer Behörde die Bohrungen auf zweimalige Hinweise des Kreises Mettmann stoppen ließ. Bei der Suche nach möglichen Hohlräumen war der Bohrer in 23,5 m Tiefe auf Grundwasser gestoßen. Mit so etwas habe man gerechnet. Bayer habe die Bohrung selbst gestoppt und das Bohrloch wieder verschlossen. Der Zwischenfall habe keine Bedeutung für das Grundwasser oder die CO-Leitung, widerspricht die Bezirksregierung einer anders lautenden Meldung der Westdeutschen Zeitung.


Arbeiten zur Untersuchung der verkarstungsgefährdeten Bereiche beginnen in dieser Woche (15.08.2012)

In diesen Tagen beginnen im Bereich Ratingen-Eggerscheid und Ratingen-Ost (Hahnerhof) die vorbereitenden Maßnahmen für die Bohrungen, die der ergänzenden Untersuchung des dort anstehenden verkarstungsfähigen Gesteins auf Hohlräume im Untergrund dienen. Anlass für die Bohrungen sind neuere Erkenntnisse zur Verbreitung der verkarstungsfähigen Gesteine.

Zunächst werden Suchschachtungen durchgeführt. Dadurch wird insbesondere sichergestellt, dass die Bohrungen nicht oberflächennah auf Hindernisse stoßen oder Telekommunikationskabel bzw. Leitungen beschädigen.

Die eigentlichen Bohrungen für die Karstuntersuchungen werden nach jetzigem Zeitplan in der 34. Kalenderwoche 2012 beginnen und werden voraussichtlich bis Mitte November andauern. Die Bezirksregierung Düsseldorf wird die Durchführung der Maßnahmen überwachen.

Die Maßnahmen sind durch die Fa. GASCADE (vormals WINGAS) veranlasst. Sie ist Betreiberin der dort parallel zur CO-Pipeline der Fa. BMS verlaufenden Erdgas-Hochdruckleitung AL Uerdingen. Die Arbeiten dienen der Ergänzung bereits durchgeführter Untersuchungsbohrungen.

Die Pressemitteilung der Fa. GASCADE sowie eine Übersichtskarte finden Sie hier.

 

Fortsetzung der Isolationsprüfung an der CO-Pipeline zulässig (01.08.2011)

Nach dem derzeitigen Stand sind Arbeiten an der CO-Pipeline grundsätzlich möglich – auch vor dem Hintergrund des Urteils vom Verwaltungsgericht Düsseldorf vom 25. Mai 2011.

Weil das Urteil nicht rechtskräftig ist, gilt für den Bau der CO-Pipeline der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) aus dem Jahr 2007. Nach dieser im einstweiligen Rechtsschutzverfahren getroffenen Entscheidung besteht für die Bayer Material Science AG (BMS) die Möglichkeit, den Bau auf eigenes Risiko fortzusetzen. In der Begründung des OVG hieß es, dass durch den Bau keine unumkehrbaren schwerwiegenden Nachteile geschaffen würden.

 

Eingang der schriftlichen Urteilsgründe (25.07.2011)

Nach der Gerichtsverhandlung Ende Mai sind am Montag, 25. Juli die schriftlichen Urteilsgründe bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingegangen.
Nach einer Auswertung der Gründe wird eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen werden.

 

Entscheidung des Verwaltungsgerichts (Mai 2011)

Entscheidung des Verwaltungsgerichts

 

Bauarbeiten an der CO-Trasse (März 2011)

Die Bayer MaterialScience AG hat die Bezirksregierung darüber in Kenntnis gesetzt, dass es ab Montag, dem 21.03.2011 wieder Arbeiten an der CO-Trasse geben wird.      
Hierbei handelt es ich um Arbeiten außerhalb der Bereiche des Baustopps. Vorgesehen sind Oberflächenwiederherstellungen und das Setzten von Schilderpfählen.

 

Das Gutachten zur Erdbebensicherheit (März 2011)

Gutachten zur Erdbebensicherheit

 

Was wird derzeit gemacht
(Stand Februar 2011)?

Zurzeit besteht ein Baustopp (siehe auch FAQ „Baustopp“) für 5 Kreuzungsbereiche, in denen wegen möglicher Fehler an der Isolation (siehe auch FAQ „Wie wird die Funktionsfähigkeit des Korrosionsschutzes überprüft?“) das Produktenrohr noch einmal zur Überprüfung der Rohrumhüllung gezogen werden muss.

Andere Bauarbeiten sind generell möglich.

Die Bodensackungen, die an einigen Stellen an der Trasse aufgetreten sind (siehe auch FAQ „Was hat es mit den Bodensackungen an Teilen der Trasse auf sich?“), werden momentan durch ein geotechnisches Büro in ihrer Lage und Größe aufgenommen.


 

Wie geht es weiter
(Stand Februar 2011)?

Nach einer Aufhebung des Baustopps durch die Bezirksregierung Düsseldorf können die Produktenrohre an den 5 Kreuzungsbereichen gezogen und die Fehler an der Isolation entweder behoben oder das Leitungsrohr ausgetauscht werden. Hierfür wird es teilweise erforderlich auch das Mantelrohr auszubauen. Nach der Reparatur der Isolation werden die Rohre wieder eingebaut und die Unversehrtheit der Umhüllung durch entsprechende Messungen geprüft. Anschließend werden die Rohre wieder an den Strang angeschweißt, dies geschieht mit sogenannten Garantienähten, die einer 200%-igen Überprüfung unterzogen werden. Garantienähte werden außer durch die „normale“ Überprüfung (siehe auch FAQ „Werden die Rohre fachgerecht geschweißt und verlegt?) außerdem mittels eines weiteren Prüfverfahrens untersucht, das mit dem Sachverständigen abgestimmt wird.

Die Fernwirkkabel, die noch an einigen Stellen eingezogen werden müssen, werden eingezogen.

Die Daten der aufgenommenen Bodensackungen werden ausgewertet und danach über das weitere Vorgehen entschieden.