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Verkehr - Flugplätze und Flugbetrieb
 

 
 

09.02.2018

Erörterung im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Flughafens Köln/Bonn

Für den geplanten Ausbau des Flughafens Köln/Bonn wurden die Planunterlagen vom 6. November bis einschließlich 5. Dezember 2017 öffentlich ausgelegt. Bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Anhörungsbehörde sind im Rahmen dieser Öffentlichkeitsbeteiligung ca. 15.800 Einwendungen sowie 43 Stellungnahmen der Behörden und anerkannten Vereinigungen eingegangen. Diese werden derzeit ausgewertet und die Sachargumente dann dem Flughafen zur Stellungnahme zugeleitet. Im Sommer wird eine Synopse erstellt, die Gegenstand der Erörterung sein wird.

Nach derzeitiger Planung wird die Erörterung am Montag, den 17.09.2018, im Sartory-Saal, Friesenstraße 44-48, in 50670 Köln beginnen. Für den Erörterungstermin sind bis zum 28.09.2018 zunächst zehn Verhandlungstage vorgesehen.

Diejenigen, die eine schriftliche Einwendung oder Stellungnahme  eingereicht haben, können die Synopse aller Einwendungen und Stellungnahmen sowie der Gegenäußerungen der Antragstellerin anfordern. Die Versendung der Synopse erfolgt erst rund vier Wochen vor dem Erörterungstermin, sie kann aber schon jetzt über dieses Formular angefordert werden, das an die E-Mailadresse Dez26.FKB@brd.nrw.de geschickt werden muss.

Erörterungstermin ist nicht öffentlich
Der Termin wird offiziell rund vier Wochen vorher in den Kommunen, in denen auch die Planunterlagen ausgelegen haben, bekannt gemacht: Köln, Bonn, Leverkusen, Troisdorf, Siegburg, Sankt Augustin, Bergisch-Gladbach, Lohmar, Hennef, Rösrath, Overath, Neunkirchen-Seelscheidt, Odenthal, Kürten, Lindlar, Engelskirchen, Wiehl, Nümbrecht, Much, Ruppichteroth, Königswinter, Niederkassel, Alfter, Bornheim, Wesseling, Brühl, Hürth, Frechen und Pulheim. Eine individuelle Einladung gibt es nicht. Aufgrund der Anzahl der Einwendungen genügt eine öffentliche Bekanntmachung.

Sinn und Zweck des Erörterungstermins ist, neben der nochmals umfassenden Information über das Vorhaben, die Herausarbeitung aller für die Entscheidung erheblichen Fakten und Gesichtspunkte. Den Beteiligten wird Gelegenheit gegeben, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und
Bedenken zu erläutern und mit dem Vorhabenträger unter Verhandlungsleitung der Bezirksregierung Düsseldorf zu diskutieren.

Teilnahmeberechtigt sind neben dem Vorhabenträger, den Fachbehörden und den Trägern öffentlicher Belange sowie den anerkannten Vereinigungen, die Einwenderinnen und Einwender, deren gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter oder Bevollmächtigte, sowie betroffene Bürgerinnen und Bürger. Die Ergebnisse des Termins werden in die weitere Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte unter Dez26.FKB@brd.nrw.de an die Bezirksregierung Düsseldorf.